2010-07-26 Habe nun der Homöopathie eine eigene Seite gewidmet.
Ich hoffe, es hilft.
Homöopathie: Potenzierter Humbug für Millionen.
Was ist denn eigentlich in diesen kleinen weissen Kügelchen drinnen?
Nachdem gemäß der Lehre des neunzehnten Jahrhunderts "Gleiches mit Gleichem"
behandelt wird, werden ja sonderbare Substanzen verarbeitet...
Hundekot gefällig? Oder darf es doch lieber
Kuhmist
sein?
Nur gut, dass Dank der enormen Verdüngung - äh Verdünnung - praktisch kein Molekül davon übrigbleibt. Es wird ja nur die Information der Scheisse übertragen...
...wurde mir spätestens durch Hahnemanns Lektüre klar. In §260 seines Standardwerks Organon der Heilkunst stehen ja genug Gründe, die einer Heilung im Wege stehen:
"Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll."
Aus: Organon der Heilkunst §260 von Samuel Hahnemann (Begründer der Homöopathie).
"Is it possible that something is holy to the celebrated agnostic?" Drummond replies forcefully yet calmly, deliberately, providing the concrete examples that bring tears to a humanist's eyes.
"Yes! The individual human mind. In a child's power to master the multiplication table there is more sanctity than in all your shouted 'Amens!', 'Holy, Holies!' and 'Hosannahs!'. An idea is a greater monument than a cathedral. And the advance of man's knowledge is more a miracle than any sticks turned to snakes, or the parting of the waters!"
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